Die Regulierung des Online-Glücksspiels in Europa wird sich bis 2026 weiter differenzieren und professionalisieren, wobei der Vergleich zwischen der österreichischen und der maltesischen Casino-Lizenz eine zentrale Rolle spielen wird. Bereits heute zeigt sich, dass Spieler bei der Auswahl eines Anbieters hier nicht nur auf Spielangebot und Design achten, sondern zunehmend auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Sicherheit der Zahlungsprozesse und den langfristigen Spielerschutz. Experten erwarten, dass sich dieser Trend bis 2026 weiter verstärken wird, da regulatorische Transparenz und Vertrauen zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren werden.
Rechtliche Grundlagen und Lizenzvergabe in Österreich
Das österreichische Lizenzmodell wird auch 2026 stark vom staatlichen Glücksspielmonopol geprägt sein. Die Zuständigkeit liegt beim Bundesministerium für Finanzen, das auf Basis des Glücksspielgesetzes die Konzessionen vergibt und überwacht. Aktuelle Berichte zeigen, dass im Jahr 2024 rund 72,8 Prozent der legalen Online-Glücksspielumsätze in Österreich über konzessionierte Anbieter abgewickelt wurden, was auf eine hohe Marktkonzentration hindeutet. Diese Struktur wird laut Prognosen bis 2026 weitgehend stabil bleiben, wobei regulatorische Anpassungen im Bereich Spielerschutz und technischer Kontrolle zu erwarten sind.


